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Date: 2010-03-05 14:45:05
Reaktion auf Brief an alle Bürgermeister

Liebe Agrarier!

 

 

Mit Aussendung vom 2.3.2010, gerichtet an alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister unseres Landes, fordert der Tiroler Gemeindeverband, Präsident Bürgermeister Mag. Ernst Schöpf, alle Bürgermeister direkt auf, endlich auf das agrargemeinschaftliche Vermögen zuzugreifen, insbesondere die Offenlegung der Bücher und Rechtsgeschäfte zu fordern und Beweise zu sichern, die Rücklagen für die Gemeinde zu fordern, die Baugrundreserven der Agrargemeinschaft für öffentliche Zwecke anzufordern, den Holzeinschlag zu fordern – jedenfalls dasjenige Holz, welches über die Holzkontingente der Mitglieder hinausgeht. Die Wohlbestehensklausel, welche die Agrarbehörde bisher angewandt hätte, sei rechtswidrig; es sei ohne Rücksicht auf Verluste in die Vergangenheit zurückzugreifen; die nutzungsberechtigten Mitglieder der Agrargemeinschaft sollten die laufenden Kosten der Bewirtschaftung des Gemeinschaftsvermögens bezahlen usw. usf. Die Aussendung von Herrn Bürgermeister Mag. Ernst Schöpf finden Sie unter „Dokumente“.

 

In Anbetracht dieser Ungeheuerlichkeiten, welche sich der Gemeindeverband leistet, haben wir unsere Beiräte gebeten, Stellungnahme abzugeben, wie Obleute und Ausschussmitglieder in dieser Situation vorzugehen haben. Aktuell finden Sie die Stellungnahme von unseren Beiratsmitgliedern Oberhofer und Pfurtscheller; auf unserer Titelseite.

 

Natürlich gehe ich nicht davon aus, dass irgendein Obmann oder Ausschussmitglied den absurden Forderungen des Gemeindeverbands nachkommt und an die politische Gemeinde Vermögen verschenkt, ohne dass der Status der Agrargemeinschaft rechtskräftig abgeklärt wurde.

 

Meinen zumindest wir

 

von plattform AGRAR

 

Euer Georg Danzl

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