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Date: 2010-02-17 21:47:05
Wer sucher der findet

Liebe Agrargemeinden!

Plattform AGRAR disponiert mittlerweile rund 75% der ca 280 Waldservitutenablösungsvergleiche, welche im Realitätsforstbezirk errichtet wurden - eingescant und sind kurzfristig griffbereit. Alle Vergleiche werden systematisch erhoben und geordnet eingescant. Genauso wie sämtliche historische Eigentumsblätter der Tiroler Gemeinschaftsliegenschaften (letztere Sammlung sollte bei 100% stehen - alle Tiroler Katastralgemeinden wurden systematisch durchforstet). Bei den Grundbuchanlegungsprotokollen stehen wir ca bei 25%.
Wenn Ihr deshalb beabsichtigt, die Unwahrheiten, die unsere Gegner, konkret am Beispiel Eurer Rechtsvorgänger zu widerlegen, kontaktiert mich oder direkt Mag. Josef Saxer und vereinbart einen Termin (Tel: 0664 733 1861). Bitte belastet mit den Dokumenten, welche wir sofort ausdrucken können, nicht das Landesarchiv. Dieses ist mit der Erledigung unserer Kopieraufträge bereits 3 Monate im Rückstand.
Nachstehend die Verzichtsregelung, welche alle Agrargemeinden im Realitätsforstbezirk mit der Aerar errichtet haben:
Leistete die Gemeinde xxx für sich und sämtliche Gemeindeglieder auf alle ihr von der k.k. Waldservituten-Ausgleichungs-Commission nicht ausdrücklich vorbehaltener Nutzungen und Bezüge, also auch auf das Streumachen, Grasmähen, und so fort, in den vorbehaltenen Staatswäldern sowohl, als auch den anderen Gemeinden überlassenen Wäldern feierlicht Verzicht."

... leistet ... feierlich Verzicht ..., so lautet die Vereinbarung.
Und unsere Gegner behaupten das Gegenteil. 280 Ablösungsvergleiche widerlegen diese Behauptungen der Gegner für den Realitätsforstbezirk - und nur der interessiert uns. Was im Rest der Monarchie war, kann uns egal sein. Freilich: nachdem alles falsch ist, was unsere Gegner zu den historischen Verhältnissen im Realitätsforstbezirk verbreiten, würde es uns sehr wundern, wenn ihre allgemeinen Ausführungen zu den Rechtsverhältnissen im Rest der Monarchie einer wissenschaftlichen Überprüfung standhalten würden. Es ist eben zu wenig, nur das nachzuplappern, was der Kommunist Walter Schiff und der links-linke Sozialist Otto Bauer behauptet haben. Und Stefan Falser und Eberhart Lang sind bedauerlicher weise dem Propheten Walter Schiff auf den Leim gegangen und haben die Tiroler Verhältnisse durch dessen Brille beschrieben ohne die kaiserlichen Instruktionen vom 1. Mai 1847 und 17.6.1847 zu berücksichtigen.

Euer Georg Danzl

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