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Date: 2009-12-20 15:55:08
Flurverfassungslandesgesetz 2009

Liebe Agrarier

Rechnungskreis I oder II ein gewolltes Gesetz um uns auszunehmen. So etwas können sich  nur Gemeindenahe Beamte und Juristen ausdenken. Im Kreis I gibt es nur noch Minus trotz kostenloser Arbeit, um im Kreis II  Gewinne zu haben und diese abzuschöpfen. Das nächste Problem im Kreis II ist die Erhaltung und Erweiterung der gewerblich genutzten Liegenschaften wenn der Bürgermeister nur die Kohle sieht. Bei Grundverkäufen ( Kreis II ) wird es interessant, ohne einen annehmbaren Preis wird es kein Grundstück geben da auf Asphalt oder Beton kein Baum und Gras ( Kreis I )wächst und im Grundbuch nach wie vor die Agrargemeinschaft als Besitzer steht und weiterhin stehen wird. Agrargemeinschaften verkaufen keinen Kulturgrund sonder kaufen wenn möglich, bei Verkäufen hatte die Gemeinde bisher schon bei der Widmung die Möglichkeit ja oder nein zu sagen, und sich einen Anteil herauszuschinden.

Falls wir in Zukunft so arbeiten wie die Gemeinden, jede Bautätigkeit mit !00% überschreiten, jede Arbeit fremdvergeben, unsere Arbeit ausweisen, und incl. Lohnnebenkosten rechnen, sind wir in einem Jahr pleite. Nicht nur die Handvoll sogenannten „reichen“ Agrargemeinschaften sondern auch jene 90% die nur durch den Jagdpacht überleben können. 

Dass die Ganze Novelle im höchsten Maße verfassungswidrig ist versteht sich von selbst, da der Anteil der Anteilsberechtigten gegenüber der Gemeinde im Rechnungskreis II gänzlich wegfallen würde.

Die alles entscheidende Frage ob eine Gemeinde überhaupt substanzberechtigt ist, und wie sie  wirklichen Besitz geerbt, gekauft hat, oder übertragen bekam ist weiterhin offen. Darüber werden  weiterhin Gerichte zu beschäftigen sein, leider, es ginge auch mit etwas Vernunft einfacher, aber bei der Hetzerei von Fritzgrünschöpf  unmöglich,

meint Euer Georg Danzl

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