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31.10.2012
Wissenschaft wirkt!

Das Amtsgutachten der Tiroler Landesregierung - auf Empfehlung der Israelitischen Kultusgemeinde erstattet von Univ.-Prof. Dr. Roman Sandgruber, Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Universität Linz, - beweist:

auf ernsthafte wissenschaftliche

Aufarbeitung zu setzen,

war der richtige Weg!

Es ist ein großer Unterschied, ob Wissenschaftler ein Parteiengutachten erstellen, in welchem der Partei für deren Standpunkt Argumente an die Hand gegeben werden oder ob Wissenschaftler eine wissenschaftliche Position erarbeiten und diese Position samt deren wissenschaftlicher Ableitung publizieren, wie dies rund ein Dutzend Österreichische Wissenschaftler in den Forschungsbänden „Die Agrargemeinschaften in Tirol“ (2010) und „Die Agrargemeinschaften in Westösterreich“ (2012) getan haben.

Univ.-Prof. Dr. Roman Sandgruber, Amtsgutachter der Tiroler Landesregierung bestätigt:

Damit ist klar, dass die `holzbezugsberechtigte Gemeinde´ der Tiroler Forstregulierung 1847 eine private war, eine „moralische Person“ gem §§ 26 f ABGB.

Damit hat der Amtsgutachter der Tiroler Landesregierung den offenkundig verfassungswidrigen Standpunkt der SOKO AGRAR widerlegt, wonach 1847 der Kaiser die politischen Ortsgemeinden in Tirol im Zuge der Forstregulierung beschenkt hätte. Die Ortsgemeinden waren somit niemals Eigentümer. der Wälder und Almen. Somit wurden die Ortsgemeinden nicht enteignet; die Grundbücher wurden von der Agrarbehörde richtig gestellt!

Georg Danzl

.

Der Befund, den Kohl/Oberhofer, Gemeinschaftsgut und Einzeleigentum, 36, bezüglich der Forstservituten-Ablösungskommission geben, trifft sicher zu: „Für die Tiroler Forstregulierung von 1847 lässt sich schlüssig nachweisen, dass ortschafts- und gemeindeweise die Anzahl der berechtigten Liegenschaften erhoben wurde und dieser geschlossenen Anzahl von Berechtigten (der holzbezugsberechtigten Gemeinde als solcher) Gemeinschaftseigentum übertragen wurde. Damit ist klar, dass die `holzbezugsberechtigte Gemeinde´ der Tiroler Forstregulierung 1847 eine private war, eine „moralische Person“ gem §§ 26 f ABGB.“

Univ.-Prof. Dr. Roman Sandgruber,

Amtsgutachten der Tiroler Landesregierung, Oktober 2012

Das ganze Gutachten unter:[www.tirol.gv.at]

 
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