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31.12.2011

INFORMATIONSOFFENSIVE DER TIROLER AGRARGEMEINSCHAFTEN

Liebe Agrarier!

Wir müssen die erforderlichen Vorbestellungen für den zweiten Forschungsband "Die Agrargemeinschaften in Westösterreich" erreichen. Und jede Agrargemeinschaft soll einen Termin mit der Ortsgemeinde planen: "Feierliche Übergabe des zweiten Forschungsbandes! Leihexemplare für alle Gemeinderäte und die Gemeindebürger!"

Wir Agrarier haben vor der Geschichte eine Verantwortung!

Wir haben es zugelassen, dass über Jahre und Jahrzehnte völlig falsche Vorstellungen über die Tiroler Forsteigentumsverhältnisse in die Köpfe der Tiroler Bürgerinnen und Bürger gepflanzt wurden.

Wir haben es zugelassen, dass in die Köpfe der Tiroler Bürgerinnen und Bürger die Vorstellung gepflanzt werden konnte, dass die Gemeinschaftsliegenschaften jemals Eigentum der Ortsgemeinden gewesen wären.

Wir haben es zugelassen, dass die Wahrheit über das Eigentum der Agrargemeinschaften, die heute von zehn Universitätsprofessoren bestätigt wird, im Land Tirol als Außenseitermeinung von "Extremisten", als Außenseitermeinung von "Gesetzlosen" hingestellt werden kann.

Wir haben es zugelassen, dass die Wahrheit, die siebzig Jahre lang im Land Tirol unbestritten war, heute als "offenkundig verfassungswidrig" hingestellt wird.

Wir haben es zugelassen, dass die Phantasien des Dr. Josef Guggenberger vom "nackten Eigentum" der Agrargemeinschaft und vom "Substanzrecht der Ortsgemeinde" vom Verfassungsgerichtshof aufgenommen wurden und heute im Landesgesetz stehen, obwohl das Staatsgrundgesetz seit 1867 verbietet, dass geteiltes Eigentum neu geschaffen wird.

Wir haben es schließlich zugelassen, dass wir heute den "Gemeindegutsvirus" in den Gemeinschaftsliegenschaften haben und wir müssen kalkulieren, dass dieser "Gemeindegutsvirus" in absehbarer Zeit auch das ganze im Erbwege erworbene Einzeleigentum erfasst.

Faktum ist nämlich: Auch das ganze geteilte Eigentum kommt aus dem "Gemeindegut" - und jeder Richter hat offensichtlich die Macht, aus dem Gemeindegut der Jahrhunderte alten Nachbarschaften im Handumdrehen "Substanzrecht der heutigen politischen Ortsgemeinde" zu erschaffen.  

Jede Agrargemeinschaft hat deshalb die Verantwortung, in der eigenen Gemeinde diese falschen Vorstellungen zu korrigieren.

Jede Agrargemeinschaft hat deshalb die Verantwortung, in der eigenen Gemeinde der Wahrheit zum Durchbruch zu verhelfen.

Ein erster Schritt dazu ist, dass jede Agrargemeinschaft so viele Bücher vom 2. Forschungsband „Die Agrargemeinschaften in Westösterreich“ der Ortsgemeinde schenkt, wie Gemeinderäte vorhanden sind (bezahlt aus dem RK I !).

Dies mit der ausdrücklichen Widmung, dass diese Bücher auch von den Gemeindebürgern ausgeliehen werden können.  

Dazu sind entsprechende Bestellungen zu tätigen.

Die lokale Presse ist zu einem offiziellen Übergabetermin einzuladen.

Jede Agrargemeinschaft soll diese Aktivität selbst planen und organisieren. 

Wir müssen mit der Aufklärung der Bevölkerung JETZT in die Offensive gehen.

Zehn Universitätsprofessoren streiten mit ihren wissenschaftlichen Untersuchungen für unsere Sache.

Das irreführende Geschrei der Tagespresse und der Politiker wird nur dann als Irreführung erkannt werden, wenn wir vor Ort in jedem unserer Dörfer die Menschen aufklären.

Nur dann, wenn wir vor Ort in jedem einzelnen Dorf die nötige Aufklärung leisten, dann verdienen wir es uns, unser Eigentum zu behalten.

Wir leben nun einmal in einer Zeit, wo der Eigentümer seinen Besitz rechtfertigen muss. Wenn wir das erkennen und wenn wir die nötigen Schritte setzen, dann werden wir Eigentümer bleiben.  

Wer das JETZT nicht erkennt, hat schon verspielt.

Wer jetzt nicht die Zeichen der Zeit erkennt und immer noch glaubt, unser "Walli" würde vom Himmel steigen und seine Nachfolger zur Ordnung rufen, der hat sich die Zukunft als Gemeindeknecht wahrlich verdient!

Wer heute immer noch glaubt, irgendjemand anderer würde unser Eigentum retten, der hat seine Zukunft als Gemeindeknecht selbst erschaffen.

Eine Zukunft als Gemeindeknecht und Gemeindehausmeister, in der die Grundeigentümer auf einen Status heruntergedrückt werden sollen, der offensichtlich schlechter ist als derjenige vor den Servitutenablösungsverträgen mit dem Kaiser aus der Zeit von 1847 bis 1849.

Wenn wir vor der Geschichte, vor den Mitbürgern und vor unseren Kindern versagen, wenn wir die Gelegenheit nicht beim Schopf packen und JETZT die INFORMATIONSOFFENSIVE in jedem einzelnen Dorf starten, dann werden wir scheitern!

Zu Recht werden unsere Kinder dann sagen: DIE GENERATION DER VÄTER HÄTTE ES IN DER HAND GEHABT, DIE GENERATION DER VÄTER HAT VERSAGT. 

Daher: Es gibt viel zu tun. Packen wir es an.

Euer

Georg Danzl 

 

I) ZUM ANKAUF DES ZWEITEN FORSCHUNGSBANDES

Mieders, im November 2011

Forschungsband „Die Agrargemeinschaften in Westösterreich“

Bestellaktion für Agrarier und Agrargemeinschaften

Liebe Agrarier!

Wir freuen uns mitteilen zu dürfen, dass der zweite Forschungsband fertig gestellt ist. Aufgrund einer beträchtlichen Ausweitung des Umfanges (auch handelt sich um Fachliteratur) beträgt der Sonderpreis für „Agrarier“ incl 10 % USt EUR 37,00. Wir würden Euch ersuchen, bei der Bestellungsplanung wie folgt vorzugehen:

Ø 5 Exemplare sollten für die Dorfbibliothek zur Verfügung gestellt werden.

Ø 10 bis 20 Exemplare sollte die Agrargemeinschaft als „Leihbibliothek“ bereithalten; der Obmann soll an namhaften Persönlichkeiten aus diesem Fundus Exemplare verschenken.

Ø Der Ortsgemeinde sollen so viele Exemplare überlassen werden, dass jedes Gemeinderatsmitglied ein Exemplar als Leihexemplare gleichzeitig lesen kann; gewidmet werden sollen die der Ortsgemeinde zu schenkenden Exemplare freilich für alle Gemeindebürger; alternativ (zusätzlich) kann jedem Gemeinderatsmitglied eine Exemplar geschenkt werden.

Ø Mitgliederexemplare je nach Einschätzung der Interessen.

Wir bitten zu berücksichtigen, dass das Wissen um die wahren Rechtsverhältnisse nur über die Wissenschaft langsam in die Köpfe eindringen kann. Die Wissenschaft – soweit sich diese aktuell ernsthaft mit dem Thema beschäftigt – steht zu 100 % auf Seiten der Agrargemeinschaften. Wir müssen den Forschungsband II gezielt einsetzen und gezielt im Dorf in Umlauf bringen. Wichtig sind die Meinungsträger im Ort, im Land und im Bund!

Es wäre wichtig, das Buch schnell auf den Markt zu bringen. Dies setzt voraus, dass wir die nötige Anzahl an Vorbestellungen von in Summe 2.500 Exemplaren kurzfristig erreichen. Wir ersuchen deshalb um eine schnelle Entscheidung.

Neun Prozent vom Umsatz fallen als Autoren- bzw Herausgeberhonorar an. Dieser Betrag wird zu 100% für den Ankauf weiterer ca 230 Exemplare zur Verfügung gestellt. Diese Exemplare werden benötigt, um jeden Abgeordneten zum Nationalrat und weitere Politiker mit Exemplaren auszustatten. In Kürze startet „AGRAR West“ eine Bürgerinitiative mit dem Ziel, das Flurverfassungs-Grundsatzgesetz 1951 „nach VfSlg 9336/1982“ zu sanieren. Dazu benötigen wir eine Mehrheit im Nationalrat. Dies setzt voraus, dass die Abgeordneten richtig informiert werden!

Eure

plattform AGRAR                                                                               für den Beirat

Georg Danzl  Univ.-Doz. Dr. Bernd Oberhofer

 

II) INHALTSÜBERSICHT ZUM ZWEITEN FORSCHUNGSBAND

Inhaltsübersicht

Die Agrargemeinschaften in Westösterreich

- Gemeinschaftsgut und Einzeleigentum

Zum Geleit (Hans R Klecatsky)

1. Gemeinde- oder Gemeinschaftsgut? (Gerald Kohl)

  1. Gemeinschaftsgut und Einzeleigentum (Kohl/Oberhofer)
  2. Das Eigentum der Agrargemeinschaft (Öhlinger/Oberhofer/Kohl)
  3. Von der Tiroler Gemeinderegulierung 1819 bis zur TGO 1866 (Gebhardt)
  4. Die Tiroler Grundbuchanlegung und das „Fraktionseigentum“ (Gerald Kohl)

6. Gemeindegut und Anteilsrecht der Ortsgemeinde (Kühne/Oberhofer)

  1. Zu Agrargemeinschaften in Vorarlberg (Josef Kühne)

  2. Zur Gesetzgebungskompetenz betreffend Gemeindegut (Peter Pernthaler)
  3. Die Agrargemeinschaften und die „agrarische Operation“ (Pernthaler/Obhofer)

10. Verfassungsrechtliche Probleme der TFLG-Novelle 2010 (Peter Pernthaler)

11. Instruktionen zur Tiroler Forstregulierung 1847 (Gerald Kohl)

12. Im Zeitraffer – Die Rechtsgeschichte der Tiroler und Vorarlberger Agrargemeinschaften in chronologischer Übersicht (Kohl/Oberhofer)

III) BESTELLFORMULAR

ABSENDER

An

Verlag LexisNexis – Orac Verlag

Marxergasse 25

1030 Wien

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Telefax: 01 53452-141

Betrifft: Vorbestellung

„Die Agrargemeinschaften in Westösterreich - Gemeinschaftsgut

und Einzeleigentum“, Erscheinungszeitpunkt Winter 2011/2012

Vorzugspreis für Agrargemeinschaften: ca EUR 37,00 (inkl USt) je Stk

Geschätztes Verlagshaus,

sehr geehrte Damen und Herren!

Die unterfertigte Agrargemeinschaft bestellt hiermit verbindlich zum Vorzugspreis für Agrargemeinschaften von ca 37,00 EUR je Stück (incl Ust)

 ________________

Stück des oben genannten Buches zum oben genannten Vorzugspreis für Agrargemeinschaften.

Wir ersuchen um Zustellung auf dem Postweg an unsere Adresse unter Beischluss Ihrer Rechnung.

Mit freundlichen Grüßen

Unterschrift

 
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