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„Legen Sie Ihre Zahlen offen, Herr Präsident Schöpf!“ PDF Drucken E-Mail
08.11.2011
„Legen Sie Ihre Zahlen offen, Herr Präsident Schöpf!“

Präsident Bürgermeister Mag. Ernst Schöpf will Gemeindeguts-Agrargemeinschaften unter Gemeindeführung in allen Gemeinden. Er will die Einführung eines Systems, welches in der Vergangenheit nicht funktioniert hat und welches in Sölden nicht funktioniert.

Sölden – das Gemeindegutsparadies! Seit der Regulierung der Agrargemeinschaft, vereinbart wurde, dass die Ortsgemeinde Sölden Eigentümerin des Gemeinschaftsgutes sein soll, verwaltet der Bürgermeister von Sölden ca 2,700 ha Gemeinschaftsgebiet als Gemeindeguts-Agrargemeinschaft (drei Schigebiete, eine der wertvollsten Jagdgebiete des ganzen Landes). Über dreißig Jahre hätte Präsident Bürgermeister Mag. Ernst Schöpf Zeit gehabt, die Agrargemeinschaft in einen erfolgreichen Betrieb zu verwandeln, aus dem das „Gold“ des Gemeindegutes quillt.

Jedes Jahr verwirtschaftet die Ortsgemeinde Sölden mit „ihrem Gemeindegut“ ein Vermögen – 2010 angeblich 226.000,-- (!) EUR (zweihundertsechsundzwanzig tausend EURO) MINUS  – genaues ist aus dem „Gemeindegutsland Sölden“ nicht bekannt. Wenn diese Zahl stimmt und wenn jedes Jahr so gewirtschaftet wurde, dann hat alleine die Ortsgemeinde Sölden in den letzten zwanzig Jahren mit dem Gemeindegut zwei Millionen zweihundertsechzigtausend EURO verwirtschaftet. Zwei Millionen zweihundertsechzigtausend EURO MINUS aus der Bewirtschaftung des Gemeindegutes. Und dieses System Sölden will Präsident Bürgermeister Mag. Ernst Schöpf allen Gemeinden als vorbildlich verordnen!

Legen Sie die Zahlen der Gemeindegutswirtschaft in der Ortsgemeinde Sölden offen, Herr Bürgermeister, damit die anderen Bürgermeister wissen, wovon sie überzeugt werden sollen.

Wir sind sicher, alle Gemeinden werden gerne auf das Gemeindegut verzichten, sobald sie erfahren, wie erfolgreich die Ortsgemeinde Sölden 2.700 ha Gemeindegutsfläche bewirtschaftet!

Die Gemeinden können dann die weitere Beschäftigung der Anwälte sofort einstellen!

Zum Segen der Gemeinden und zum Segen des Rechtsfriedens im ganzen Land.

Mit freundlichen Grüßen

Georg Danzl

 
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